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Indien & Himalaya Königreiche

Kaleidoskop Indien & Kaleidoskop Indien mit Pushkar-Festival
17 Tage Indien Studienreise

Indien Studienreise – 17 Tage
Kaleidoskop Indien & Kaleidoskop Indien mit Pushkar-Festival

Taj Mahal – Indien Studienreise

Begleiten Sie uns nach Indien, in das Land, das schon Kolumbus erreichen wollte. Auf dieser 17-tägigen Reise erleben Sie die einzigartige Kultur und die pluralistische Gesellschaft, die nicht nur den Hinduismus, sondern auch den Buddhismus und den Jainismus hervorgebracht hat. Besichtigen Sie die Bauwerke die zur Verehrung der Götter dieser Religionen errichtet wurden.
Wandern Sie auf den Spuren der  Mogulherrscher und lassen Sie sich faszinieren von großartigen Forts und Palästen.

Nehmen Sie Teil am einzigartigen Pushkarfest, bei dem jährlich zahlreiche Hindus zur rituellen Reinwaschung an den heiligen See pilgern.
Lesen Sie hier mehr über das Pushkar Mela …

Indien Studienreise Banner

Reiseroute
Kaleidoskop Indien & Kaleidoskop Indien mit Pushkar-Festival – 17 Tage Indien Studienreise

Reiseroute der Indien Studienreise

Programm
Kaleidoskop Indien – 17 Tage Indien Studienreise
mit Besuch der Höhlen von Ajanta und Ellora

Felsentempel – Indien Studienreise

Hinweis: Zwischen Ende Oktober und Ende November bieten wir ein Sonderprogramm mit Besuch des Pushkar-Festivals an. Dabei ändern sich die Programmtage 12 bis 15 dieser Indien Studienreise.

1. Tag: Aufbruch nach Indien

Sie fliegen abends vom Frankfurter Flughafen ab und erreichen Delhi am nächsten Morgen.

2. Tag: Der erste Tag in Delhi

Per Transfer gelangen Sie nach der Ankunft in Ihr Hotel. Bereits am Nachmittag haben Sie die Gelegenheit, die Stadt kennenzulernen. Sie besuchen den 1986 eröffneten Lotus-Tempel, der für seine außergewöhnliche Architektur bereits zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Der beeindruckende Tempel in Form einer Lotosblüte ist das jüngste der sieben Häuser der Andacht – die Sakralbauten der Bahai-Religion. Die neun großen Pforten des Lotus-Tempels symbolisieren die Offenheit gegenüber anderen Religionen. Zudem besichtigen Sie das Humayun-Mausoleum, welches Mitte des 16. Jahrhunderts als Grablege für den Großmogul Nasiruddin Muhammad Humyun errichtet wurde. Als erstes Mogul-Grab Indiens gehört die prachtvolle Anlage zu den bemerkenswertesten historischen Bauwerken des Landes.

3. Tag: Neu-Delhi – Zeugnis der britischen Herrschaft

Sie genießen eine halbtägige Stadtrundfahrt durch Delhi. Die Stadt wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder zerstört und neu aufgebaut, weshalb sie auch „Stadt der sieben Städte“ genannt wird. Im Mittelpunkt steht aber Neu-Delhi und damit die Zeit des Britischen Empire im frühen 20. Jahrhundert. Das Regierungsviertel mit dem Palast des ehemaligen Vizekönigs von Indien bietet Ihnen einen Einblick in die Zeit der britischen Herrschaft, als etwa 2000 Bedienstete im Palast angestellt waren, wobei 50 von ihnen allein damit beschäftigt waren, die Krähen von den Grünflächen zu verscheuchen. Weiter besuchen Sie das Rajghat als Gedenkstätte für Mahatma Gandhi und den zum Gedenken an die gefallenen indischen Soldaten errichteten Triumphbogen der Stadt – Das India Gate oder „All India War Memorial“.

Das rote Fort – die Residenz des Großmoguls

Der Höhepunkt des Nachmittags ist der Besuch des Roten Forts von Delhi, welches im 17. Jahr­hundert von Großmogul Shah Jahan als kaiserliche Residenz erbaut wurde. Mit einer Privatmoschee, eigenen Haremsgemächern und sogar einem Platz für Elefantenkämpfe glich der Regierungssitz einer eigenständigen Stadt. Im „Diwan-i Khas“, der privaten Audienzhalle stand ehemals der goldene Pfauenthron, der 1793 von einem persischen Herrscher gestohlen wurde und seitdem als verschollen gilt.

4. Tag: Die heilige Stadt Varanasi und die Pilgerstätte Sarnath

Am Morgen geht es mit dem Flugzeug von Delhi aus 780 km östlich nach Varanasi, welches als heiligste Stadt des Hinduismus gilt. Nahe der Stadt liegt auch eine bedeutende Pilgerstätte für Buddhisten: Sarnath ist der Ort, an dem Gautama Siddharta unter dem Bodhi-Baum die Erleuchtung erhielt und zum Buddha wurde. Eine der Säulen des Ashoka, sowie Überreste von Klöstern und Tempeln bezeugen ebenfalls die Bedeutung, die dem Ort bis zur Zerstörung im 12. Jahr­hundert beigemessen wurde.

Ram Raja Mandir – Mythen und Legenden

Um die Entstehung dieses Tempels ranken sich faszinierende Legenden. Es ist der einzige Ort, wo der hinduistische Gott Rama als Raja, also als König, verehrt wird. Die Frau des Herrschers von Bundela soll einst ein Bildnis des Gottes von einer Wallfahrt mitgebracht haben. Nach der Platzierung im Palast konnte die Statue angeblich nicht mehr von der Stelle bewegt werden. Die Rama-Statue steht noch heute dort und zieht zahlreiche Pilger an.

5. Tag: Die geweihten Ufer des Ganges

Varanasi zählt zu den ältesten Städten der Welt – Schon die etwa 3000 Jahre alten Heldenepen Skanda Purana und Mahabharata erzählen von der bedeutendsten der sieben heiligen Städte des Hinduismus. Am Ufer des Ganges führen über 100 Treppen hinunter zu Badestellen – genannt Ghats. Am frühen Morgen kommen die Gläubigen hier zusammen, um zu beten und an rituellen Waschungen teilzunehmen. Auch viele der Sadhus, der wandernden Asketen oder Einsiedler, sind dort anzutreffen. Zudem werden Feuerbestattungen vorgenommen, denn für die meisten Hindus ist es ein inniger Wunsch, an einem solchen Ort zu sterben und ihren Körper dem Feuer zu überlassen.

Sie besichtigen eines der ältesten und heiligsten Ghats in Varanasi: Dasaswamedh Ghat bietet nicht nur einen faszinierenden Blick auf die Zeremonien der Gläubigen, sondern auch eine unvergleichliche Aussicht auf den heiligen Fluss. Anschließend genießen Sie eine Bootsfahrt auf dem Ganges, der als zweitgrößter Fluss Indiens prägend für das ganze Land ist.

Die Tempelanlagen von Khajuraho

Am Nachmittag gelangen Sie mit dem Flugzeug nach Khajuraho, wo Sie ein imposanter Tempelbezirk erwartet. Sie fahren zunächst zu der westlichen Gruppe von Tempeln, die insbesondere für ihre erotischen Wandbilder aus dem 10. bis 12. Jahrhundert berühmt sind. Die Bauwerke aus der Chandella-Dynastie zeigen die nordindische Sakralbaukunst auf ihrem Höhepunkt.

Sie sehen den über 1000 Jahre alten Lakshmana-Tempel, der noch weitgehend in seinem ursprünglichen Zustand erhalten ist. Der Sandstein-Tempel weist eine reich verzierte Architektur auf, zahlreiche Skulpturen zeigen religiöse Mythen und Prozessionen, aber auch Szenen des Alltags. In den vier Ecken der Tempelplattform stehen die vier Begleitschreine, von denen die beiden vorderen einander zugewandt sind.

Auch der Besuch im Kandariya-Mahadev-Tempel lohnt sich, denn dieser gilt als Schönster des gesamten Tempelkomplexes. Etwa 870 figürliche Darstellungen schmücken die Wände des Tempels. Besonders eindrucksvoll ist der Hauptturm, der von 84 kleineren Shikaras – den Türmen der nordindischen Tempel – umgeben ist und unzählige Götterbilder, Fabelwesen, sowie erotische Darstellungen zeigt. Die meisten Tempel der Anlage wurden Shiva als einem der Hauptgötter gewidmet.

Der Chitragupta-Tempel als Ehrung des Lichts

Zu Ehren des Sonnengottes Surya wurde der Chitragupta-Tempel erbaut. Im Inneren sehen Sie ein Abbild Suryas und seines Himmelswagens. Gezogen wird dieser von sieben Pferden, die als Symbol für die Wochentage oder die Farben des Regenbogens zu verstehen sind. Zudem gehören zahlreiche Lotosblumen zur bildlichen Ausstattung des Tempelgebäudes.

Relief – Indien Studienreise

6. Tag: Götter und Erotik in Khajuraho

Morgens besichtigen Sie die sieben Tempel im östlichen Teil von Khajuraho. Das Zentrum der Ostgruppe bilden die vier Tempel Parsvanath, Adinath, Shantinath und Ghantai, die dem Jainismus zugeordnet werden. Nördlich davon befinden sich die den hinduistischen Göttern gewidmeten Tempel Vamana, Brahma und Javari.

Jain-Tempel

Für die Anhänger des Jainismus spielen diese Tempel noch immer eine wichtige Rolle bei religiösen Handlungen. Beeindruckend ist das Zusammenspiel von erotischen Darstellungen und Götterbildern, das vermutlich als Ausdruck der Dankbarkeit für das Leben und die Schöpfung zu verstehen ist. Der größte Tempel dieser Gruppe ist der Parsvanath, in dessen Schrein sich die 24 heiligen Lehrer des jainistischen Glaubens befinden.

Hindu-Tempel

Nahe des Dorfes Khajuraho liegen die hinduistischen Tempel, von denen insbesondere der kleine Javari-Tempel durch auffällige Architektur besticht. Das steinerne Heiligtum stammt etwa aus der Zeit um 1100 und ist mit zahlreichen Reliefs geschmückt. Als typisches Merkmal der westindischen Tempel gelten die unter überdachten Nischen sitzenden Götterfiguren.

Anschließend fahren Sie in das etwas weiter westlich gelegene Orchha.

7. Tag: Der Palast von Orchha

Am siebenten Tag Ihrer Indien Studienreise lernen Sie die prachtvolle Stadt Orchha kennen. Erbaut im 16. Jahrhundert, war sie einst die Hauptstadt des Fürstenstaates. Sie besuchen den Stadtpalast Raj Mahal, der für seine zahlreichen Wandgemälde und für sein verworrenes System aus Gängen berühmt ist. Weiter sehen Sie den nahegelegenen Jahangir Mahal: Der symmetrisch angelegte Palast aus dem 17. Jahr­hundert bietet neben der imposanten Architektur auch einen atemberaubenden Ausblick.

Am Abend fahren Sie in das etwa 200 km entfernte Agra.

8. Tag: Die weltberühmten Bauwerke von Agra

An diesem Tag erblicken Sie die prächtige Stadt Agra am Ufer des Yamuna, die für ihre Dichte an Sehenswürdigkeiten bekannt ist.

Das Fort von Agra

Die erste Station ihrer Besichtigungstour durch Agra ist das große Fort aus der Zeit des Großmoguls Akbar. Diesem war das bisherige Fort von Agra nicht prunkvoll genug, sodass er 1565 mit dem Bau einer riesigen Festung begann, die im Zentrum Hindustans lag. Etwa 4000 Arbeiter stellten innerhalb von acht Jahren die massiven Mauern und einige der 500 Bauten im Inneren der Anlage fertig. Durch das Derkani Gate, das Westtor, betreten Sie das Fort. Innerhalb sehen Sie die von 40 Säulen getragene, öffentliche Audienzhalle sowie die Säulenhalle für Privataudienzen. Zudem besichtigen Sie die berühmte Perlmoschee Moti Masjid, die etwa Mitte des 16. Jahrhunderts von Sha Jahan hinzugefügt wurde.

Das einzigartige Taj Mahal

Das außerordentliche Bauwerk wurde 1631 von Großmogul Sha Jahan zu Ehren seiner verstorbenen Frau Arjumand Banu Begum erbaut. Etwa 20.000 Arbeiter schufen dieses Meisterwerk der indo-islamischen Baukunst, um dessen Entstehung sich zahlreiche Legenden ranken. Über 1000 Elefanten wurden für den Transport von Baumaterialien aus verschiedenen Teilen Asiens eingesetzt. 28 verschiedene Edelsteinarten wurden zur Verzierung des Mausoleums in den Marmor eingearbeitet. Um die Schönheit und Harmonie des Taj Mahal mit seiner riesigen Gartenanlage in vollen Ausmaß zu genießen, werden Sie es – wenn möglich – tagsüber und auch bei Sonnenuntergang besichtigen.

Tempel von Dayal Bagh

10 km nördlich von Agra liegt der weiße Marmortempel Dayal Bagh. Anfang des 19.Jahrhunderts erbaut, dient das Heiligtum den Anhängern des Radhasoami-Glaubens zur Verehrung ihres Gottes. Dort haben Sie die Gelegenheit, die noch heute angewandte Prozedur der kostbaren Pietra-dura-Arbeit zu beobachten.

9. Tag: Die „Siegerstadt“ Fatehpur Sikri

Sie erwartet ein Ausflug in die einstige Hauptstadt des Mogulreiches. Großmogul Akbar errichtete in Fatehpur Sikri Mitte des 16. Jahrhunderts einen pompösen Hofstaat mit 30.000 Pferden, hundert Elefanten, Leoparden, Tigern und nicht weniger als 800 Konkubinen. Der Legende nach ließ Akbar die Stadt zu Ehren des Scheichs Selim erbauen, der dem Großmogul drei Söhne prophezeite. Die Prophezeiung traf ein und der Herrscher musste sich nicht länger um die Nachfolge seiner Herrschaft sorgen. Nach nur 16 Jahren wurde die Stadt allerdings wieder verlassen, offenbar aufgrund Wasserknappheit.

Itiamaud-ud-Daula

Zurück in Agra besuchen Sie den Grabbau des Mirza Ghiyas Beg – das erste ganz aus Marmor errichtete Mogul-Bauwerk. Es kennzeichnet den Übergang von den groben Sandsteinbauten des frühen Mogulreichs zu den architektonischen Kleinodien aus der Zeit des Sha Jahan. Das durch die filigranen Gitterfenster fallende Licht erzeugt eine stimmungsvolle und ruhige Atmosphäre.

10. Tag: Das Vogelparadies in Bharatpur

Ihr Ziel an diesem Tag ist der Keoladeo-Nationalpark bei Bharatpur etwa 55 km westlich von Agra. Der Keoladeo-See entstand, nachdem 1760 der Ajan-Damm zum Schutz von Bharatpur erbaut wurde. Bis in die 1960er Jahre wurde das Gebiet zur Entenjagd genutzt, heute ist der Nationalpark mit einer Fläche von 29 km² eines der großen Vogelschutzgebiete Asiens. Sie erkunden den Park mit der Rikscha und beobachten zahlreiche Vogelarten wie Kraniche oder Pfauen.

11. Tag: Die uralte Stadt Amber und das Kulturzentrum Jaipur

In einem herrlichen Felsental liegt Amber, die ehemalige Hauptstadt der Kachchwaja-Dynastie. Bereits im 10. Jahrhundert florierte die Stadt, ihre Anfänge reichen aber vermutlich noch viel weiter zurück. In Maharadscha-Manier gelangen Sie mit einem Elefanten zu dem auf einer Anhöhe gelegenem Königspalast. Mit seiner Fassade aus rotem Sandstein und weißen Marmor präsentiert der Palast eine Mischung aus hinduistischer und islamischer Baukunst.

Jaipur – Die rosarote Fürstenstadt

Die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan wurde 1727 von Maharaja Jai Singh II. als neues Zentrum des Fürstenstaates Jaipur gegründet. Als begeisterter Astronom erbaute er das große Observatorium, zudem erfolgte die Ausrichtung der Stadt nach den Sternen. 1853 erhielten die Gebäude des heutigen Altstadtviertels anlässlich des Besuches von Prinz Albert von England einen rosaroten Anstrich, denn in Rajasthan gilt Rosarot als Farbe der Gastlichkeit. Das berühmteste Gebäude in Jaipur ist aber der Hawa Mahal – der Palast der Winde. Seine raffinierte Architektur sorgt für eine stetige Luftzirkulation und bietet zudem einen unvergleichlichen Ausblick.

Ajanta-Höhle – Indien Studienreise

12. Tag: Udaipur – Romantik und großes Kino

Per Flugzeug geht es für Sie am Morgen nach Udaipur. Zunächst haben Sie die Gelegenheit, die Drehorte und Kulissen von Filmen wie „Octopussy“ aus der James Bond-Reihe und „Der Tiger von Eschnapur“ zu besichtigen. Danach statten Sie dem Maharadscha-Palast des Udai Singh einen Besuch ab. Eine Bootstour auf dem Picholasee erlaubt Ihnen einen wunderbaren Blick auf die Außenfassade des Sommerpalastes. Anschließend geht es zum Jagdisch-Tempel, der von der letzten Blütezeit der nordindischen Steinmetzkunst zeugt. Der letzte Höhepunkt des Tages ist die Besichtigung des Liebesgartens des Maharadschas: Der Saheliyn-Ki-Bari – Garten der Jungfern – übt mit seinen zahlreichen Wasserfontänen und Marmorskulpturen noch heute einen lieblichen Reiz aus.

13. Tag: Aurangabad und das „Grab der Herrin“

Von Udaipur fliegen Sie über Mumbai Richtung Aurangabad. Die Stadt ist bekannt für ihre Bauwerke aus dem 17. Jahrhundert, ihre etwa 52 Stadttore sowie die historischen Bewässerungsanlagen.

Bibi-Ka-Maqbara – Mausoleum für die Gattin des Moguls

Aurangabad war der Regierungssitz Aurangzebs, des letzten bedeutenden Herrschers der Mogulzeit. Nach dem Tod seiner Frau Dilras Banu Begum ließ der gemeinsame Sohn Azam Shah ihr zu Ehren eine monumentale Grablege errichten. Der weiß verputzte Torbau des Mausoleums ist mit zahlreichen Stuckarbeiten verziert, zudem gehört zu der Anlage ein prachtvoller Garten mit vier Wasserläufen und Pflanzen aller Art.

14. Tag: Die Kloster-Höhlen von Ajanta

An diesem Tag steht ein Ganztagesausflug zu den Höhlen von Ajanta an. Sie erleben die sensationelle Atmosphäre der Caitya-Höhlen der Satavahana-Dynastie sowie die unter den Vakatakas errichteten Klosterwohnhöhlen des Mahayana-Buddhismus. Die Höhlen im halbkreisförmigen Tal der Waghora-Ebene gelangten in erster Linie durch die beeindruckenden Malereien zu ihrer Berühmtheit.

15. Tag: Die Höhlentempel von Ellora

Bei einem Halbtagesausflug besichtigen Sie die Mahayana-Höhlen von Ellora. Diese erstrecken sich über den Hang des Felsmassivs. Aus den ursprünglich natürlichen Höhlen und Felsüberhängen entstand zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert ein Komplex aus kunstvoll ausgestalteten Heiligtümern. Die frühen buddhistischen Höhlen faszinieren durch ihre imposanten Vorhallen. Als der Buddhismus um die Jahrtausendwende an Bedeutung verlor, entstanden die fünf jainistischen Höhlentempel sowie die 17 hinduistischen Heiligtümer, die vorrangig durch ihre ausdrucksstarken Skulpturen und Malereien bestechen.

Von Aurangabad fliegen Sie am Abend nach Mumbai – früher bekannt als Bombay – an die Westküste Indiens.

16. Tag: Mumbai – Metropole und Bollywood-Filmfabrik

Der letzte Tag Ihrer Indien Studienreise führt Sie per Stadtrundfahrt durch die größte Metropole Indiens. Zunächst sehen Sie das riesige Waschviertel Dhobi Ghat: In den unzähligen Steinbecken lassen Hotels, Krankenhäuser, Restaurants und Privatpersonen ihre Wäsche waschen. Danach besichtigen Sie den Chhatrapati Shivaji Terminus im südlichen Mumbai, der 1888 als „Victoria Station“ fertiggestellt wurde. Noch heute zählt das Bauwerk zu den größten Bahnhöfen der Welt und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Anschließend besuchen Sie das Prince of Wales-Museum, welches 1922 zur Erinnerung an den Besuch des damaligen Prinzen von Wales – später bekannt als König George V. – eröffnet wurde. Das Museum zeigt rund 50.000 Ausstellungsobjekte und bietet somit eine eindrucksvolle Sammlung an Stücken aus Archäologie, Naturgeschichte und Kunst.

Gateway of India – Wahrzeichen Mumbais

Nahe des Museums liegt das 1924 erbaute Gateway of India. Ursprünglich sollte der imposante Triumphbogen an den Besuch von König George V. im Jahr 1911 erinnern und zukünftigen britischen Passagieren eine feierliche Ankunft in Indien bescheren. Genau an dieser Stelle allerdings verließen die letzten Truppen der Briten im Februar 1948 schließlich Indien.

17. Tag: Die Heimreise nach Frankfurt

Am frühen Morgen fahren Sie zum Flughafen von Mumbai. Von dort geht es über Delhi zurück nach Deutschland. Noch am Abend dieses Tages landen Sie wieder am Frankfurter Flughafen.

Programm
Kaleidoskop Indien mit Besuch des Pushkar-Festivals – 17 Tage Indien Studienreise

Rasnagathtempel – Indien Studienreise

Hinweis: Diese Reise findet je zum Pushkar-Festival, in der Zeit zwischen Ende Oktober und Ende November statt. Durch den Besuch des Pushkar-Festivals ändert sich das Programm an den Tagen 12 bis 15.

1. Tag: Aufbruch nach Indien

Sie fliegen abends vom Frankfurter Flughafen ab und erreichen Delhi am nächsten Morgen.

2. Tag: Der erste Tag in Delhi

Per Transfer gelangen Sie nach der Ankunft in Ihr Hotel. Bereits am Nachmittag haben Sie die Gelegenheit, die Stadt kennenzulernen. Sie besuchen den 1986 eröffneten Lotus-Tempel, der für seine außergewöhnliche Architektur bereits zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Der beeindruckende Tempel in Form einer Lotosblüte ist das jüngste der sieben Häuser der Andacht – die Sakralbauten der Bahai-Religion. Die neun großen Pforten des Lotus-Tempels symbolisieren die Offenheit gegenüber anderen Religionen. Zudem besichtigen Sie das Humayun-Mausoleum, welches Mitte des 16. Jahrhunderts als Grablege für den Großmogul Nasiruddin Muhammad Humyun errichtet wurde. Als erstes Mogul-Grab Indiens gehört die prachtvolle Anlage zu den bemerkenswertesten historischen Bauwerken des Landes.

3. Tag: Neu-Delhi – Zeugnis der britischen Herrschaft

Sie genießen eine halbtägige Stadtrundfahrt durch Delhi. Die Stadt wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder zerstört und neu aufgebaut, weshalb sie auch „Stadt der sieben Städte“ genannt wird. Im Mittelpunkt steht aber Neu-Delhi und damit die Zeit des Britischen Empire im frühen 20. Jahrhundert. Das Regierungsviertel mit dem Palast des ehemaligen Vizekönigs von Indien bietet Ihnen einen Einblick in die Zeit der britischen Herrschaft, als etwa 2000 Bedienstete im Palast angestellt waren, wobei 50 von ihnen allein damit beschäftigt waren, die Krähen von den Grünflächen zu verscheuchen. Weiter besuchen Sie das Rajghat als Gedenkstätte für Mahatma Gandhi und den zum Gedenken an die gefallenen indischen Soldaten errichteten Triumphbogen der Stadt – Das India Gate oder „All India War Memorial“.

Das rote Fort – die Residenz des Großmoguls

Der Höhepunkt des Nachmittags ist der Besuch des Roten Forts von Delhi, welches im 17. Jahr­hundert von Großmogul Shah Jahan als kaiserliche Residenz erbaut wurde. Mit einer Privatmoschee, eigenen Haremsgemächern und sogar einem Platz für Elefantenkämpfe glich der Regierungssitz einer eigenständigen Stadt. Im „Diwan-i Khas“, der privaten Audienzhalle stand ehemals der goldene Pfauenthron, der 1793 von einem persischen Herrscher gestohlen wurde und seitdem als verschollen gilt.

4. Tag: Die heilige Stadt Varanasi und die Pilgerstätte Sarnath

Am Morgen geht es mit dem Flugzeug von Delhi aus 780 km östlich nach Varanasi, welches als heiligste Stadt des Hinduismus gilt. Nahe der Stadt liegt auch eine bedeutende Pilgerstätte für Buddhisten: Sarnath ist der Ort, an dem Gautama Siddharta unter dem Bodhi-Baum die Erleuchtung erhielt und zum Buddha wurde. Eine der Säulen des Ashoka, sowie Überreste von Klöstern und Tempeln bezeugen ebenfalls die Bedeutung, die dem Ort bis zur Zerstörung im 12. Jahr­hundert beigemessen wurde.

Ram Raja Mandir – Mythen und Legenden

Um die Entstehung dieses Tempels ranken sich faszinierende Legenden. Es ist der einzige Ort, wo der hinduistische Gott Rama als Raja, also als König, verehrt wird. Die Frau des Herrschers von Bundela soll einst ein Bildnis des Gottes von einer Wallfahrt mitgebracht haben. Nach der Platzierung im Palast konnte die Statue angeblich nicht mehr von der Stelle bewegt werden. Die Rama-Statue steht noch heute dort und zieht zahlreiche Pilger an.

5. Tag: Die geweihten Ufer des Ganges

Varanasi zählt zu den ältesten Städten der Welt – Schon die etwa 3000 Jahre alten Heldenepen Skanda Purana und Mahabharata erzählen von der bedeutendsten der sieben heiligen Städte des Hinduismus. Am Ufer des Ganges führen über 100 Treppen hinunter zu Badestellen – genannt Ghats. Am frühen Morgen kommen die Gläubigen hier zusammen, um zu beten und an rituellen Waschungen teilzunehmen. Auch viele der Sadhus, der wandernden Asketen oder Einsiedler, sind dort anzutreffen. Zudem werden Feuerbestattungen vorgenommen, denn für die meisten Hindus ist es ein inniger Wunsch, an einem solchen Ort zu sterben und ihren Körper dem Feuer zu überlassen.

Sie besichtigen eines der ältesten und heiligsten Ghats in Varanasi: Dasaswamedh Ghat bietet nicht nur einen faszinierenden Blick auf die Zeremonien der Gläubigen, sondern auch eine unvergleichliche Aussicht auf den heiligen Fluss. Anschließend genießen Sie eine Bootsfahrt auf dem Ganges, der als zweitgrößter Fluss Indiens prägend für das ganze Land ist.

Die Tempelanlagen von Khajuraho

Am Nachmittag gelangen Sie mit dem Flugzeug nach Khajuraho, wo Sie ein imposanter Tempelbezirk erwartet. Sie fahren zunächst zu der westlichen Gruppe von Tempeln, die insbesondere für ihre erotischen Wandbilder aus dem 10. bis 12. Jahrhundert berühmt sind. Die Bauwerke aus der Chandella-Dynastie zeigen die nordindische Sakralbaukunst auf ihrem Höhepunkt.

Sie sehen den über 1000 Jahre alten Lakshmana-Tempel, der noch weitgehend in seinem ursprünglichen Zustand erhalten ist. Der Sandstein-Tempel weist eine reich verzierte Architektur auf, zahlreiche Skulpturen zeigen religiöse Mythen und Prozessionen, aber auch Szenen des Alltags. In den vier Ecken der Tempelplattform stehen die vier Begleitschreine, von denen die beiden vorderen einander zugewandt sind.

Auch der Besuch im Kandariya-Mahadev-Tempel lohnt sich, denn dieser gilt als Schönster des gesamten Tempelkomplexes. Etwa 870 figürliche Darstellungen schmücken die Wände des Tempels. Besonders eindrucksvoll ist der Hauptturm, der von 84 kleineren Shikaras – den Türmen der nordindischen Tempel – umgeben ist und unzählige Götterbilder, Fabelwesen, sowie erotische Darstellungen zeigt. Die meisten Tempel der Anlage wurden Shiva als einem der Hauptgötter gewidmet.

Der Chitragupta-Tempel als Ehrung des Lichts

Zu Ehren des Sonnengottes Surya wurde der Chitragupta-Tempel erbaut. Im Inneren sehen Sie ein Abbild Suryas und seines Himmelswagens. Gezogen wird dieser von sieben Pferden, die als Symbol für die Wochentage oder die Farben des Regenbogens zu verstehen sind. Zudem gehören zahlreiche Lotosblumen zur bildlichen Ausstattung des Tempelgebäudes.

Sadhu – Indien Studienreise

6. Tag: Götter und Erotik in Khajuraho

Morgens besichtigen Sie die sieben Tempel im östlichen Teil von Khajuraho. Das Zentrum der Ostgruppe bilden die vier Tempel Parsvanath, Adinath, Shantinath und Ghantai, die dem Jainismus zugeordnet werden. Nördlich davon befinden sich die den hinduistischen Göttern gewidmeten Tempel Vamana, Brahma und Javari.

Jain-Tempel

Für die Anhänger des Jainismus spielen diese Tempel noch immer eine wichtige Rolle bei religiösen Handlungen. Beeindruckend ist das Zusammenspiel von erotischen Darstellungen und Götterbildern, das vermutlich als Ausdruck der Dankbarkeit für das Leben und die Schöpfung zu verstehen ist. Der größte Tempel dieser Gruppe ist der Parsvanath, in dessen Schrein sich die 24 heiligen Lehrer des jainistischen Glaubens befinden.

Hindu-Tempel

Nahe des Dorfes Khajuraho liegen die hinduistischen Tempel, von denen insbesondere der kleine Javari-Tempel durch auffällige Architektur besticht. Das steinerne Heiligtum stammt etwa aus der Zeit um 1100 und ist mit zahlreichen Reliefs geschmückt. Als typisches Merkmal der westindischen Tempel gelten die unter überdachten Nischen sitzenden Götterfiguren.

Anschließend fahren Sie in das etwas weiter westlich gelegene Orchha.

7. Tag: Der Palast von Orchha

Am siebenten Tag Ihrer Indien Studienreise lernen Sie die prachtvolle Stadt Orchha kennen. Erbaut im 16. Jahrhundert, war sie einst die Hauptstadt des Fürstenstaates. Sie besuchen den Stadtpalast Raj Mahal, der für seine zahlreichen Wandgemälde und für sein verworrenes System aus Gängen berühmt ist. Weiter sehen Sie den nahegelegenen Jahangir Mahal: Der symmetrisch angelegte Palast aus dem 17. Jahr­hundert bietet neben der imposanten Architektur auch einen atemberaubenden Ausblick.

Am Abend fahren Sie in das etwa 200 km entfernte Agra.

8. Tag: Die weltberühmten Bauwerke von Agra

An diesem Tag erblicken Sie die prächtige Stadt Agra am Ufer des Yamuna, die für ihre Dichte an Sehenswürdigkeiten bekannt ist.

Das Fort von Agra

Die erste Station ihrer Besichtigungstour durch Agra ist das große Fort aus der Zeit des Großmoguls Akbar. Diesem war das bisherige Fort von Agra nicht prunkvoll genug, sodass er 1565 mit dem Bau einer riesigen Festung begann, die im Zentrum Hindustans lag. Etwa 4000 Arbeiter stellten innerhalb von acht Jahren die massiven Mauern und einige der 500 Bauten im Inneren der Anlage fertig. Durch das Derkani Gate, das Westtor, betreten Sie das Fort. Innerhalb sehen Sie die von 40 Säulen getragene, öffentliche Audienzhalle sowie die Säulenhalle für Privataudienzen. Zudem besichtigen Sie die berühmte Perlmoschee Moti Masjid, die etwa Mitte des 16. Jahrhunderts von Sha Jahan hinzugefügt wurde.

Das einzigartige Taj Mahal

Das außerordentliche Bauwerk wurde 1631 von Großmogul Sha Jahan zu Ehren seiner verstorbenen Frau Arjumand Banu Begum erbaut. Etwa 20.000 Arbeiter schufen dieses Meisterwerk der indo-islamischen Baukunst, um dessen Entstehung sich zahlreiche Legenden ranken. Über 1000 Elefanten wurden für den Transport von Baumaterialien aus verschiedenen Teilen Asiens eingesetzt. 28 verschiedene Edelsteinarten wurden zur Verzierung des Mausoleums in den Marmor eingearbeitet. Um die Schönheit und Harmonie des Taj Mahal mit seiner riesigen Gartenanlage in vollen Ausmaß zu genießen, werden Sie es – wenn möglich – tagsüber und auch bei Sonnenuntergang besichtigen.

Tempel von Dayal Bagh

10 km nördlich von Agra liegt der weiße Marmortempel Dayal Bagh. Anfang des 19.Jahrhunderts erbaut, dient das Heiligtum den Anhängern des Radhasoami-Glaubens zur Verehrung ihres Gottes. Dort haben Sie die Gelegenheit, die noch heute angewandte Prozedur der kostbaren Pietra-dura-Arbeit zu beobachten.

9. Tag: Die „Siegerstadt“ Fatehpur Sikri

Sie erwartet ein Ausflug in die einstige Hauptstadt des Mogulreiches. Großmogul Akbar errichtete in Fatehpur Sikri Mitte des 16. Jahrhunderts einen pompösen Hofstaat mit 30.000 Pferden, hundert Elefanten, Leoparden, Tigern und nicht weniger als 800 Konkubinen. Der Legende nach ließ Akbar die Stadt zu Ehren des Scheichs Selim erbauen, der dem Großmogul drei Söhne prophezeite. Die Prophezeiung traf ein und der Herrscher musste sich nicht länger um die Nachfolge seiner Herrschaft sorgen. Nach nur 16 Jahren wurde die Stadt allerdings wieder verlassen, offenbar aufgrund Wasserknappheit.

Itiamaud-ud-Daula

Zurück in Agra besuchen Sie den Grabbau des Mirza Ghiyas Beg – das erste ganz aus Marmor errichtete Mogul-Bauwerk. Es kennzeichnet den Übergang von den groben Sandsteinbauten des frühen Mogulreichs zu den architektonischen Kleinodien aus der Zeit des Sha Jahan. Das durch die filigranen Gitterfenster fallende Licht erzeugt eine stimmungsvolle und ruhige Atmosphäre.

10. Tag: Das Vogelparadies in Bharatpur

Ihr Ziel an diesem Tag ist der Keoladeo-Nationalpark bei Bharatpur etwa 55 km westlich von Agra. Der Keoladeo-See entstand, nachdem 1760 der Ajan-Damm zum Schutz von Bharatpur erbaut wurde. Bis in die 1960er Jahre wurde das Gebiet zur Entenjagd genutzt, heute ist der Nationalpark mit einer Fläche von 29 km² eines der großen Vogelschutzgebiete Asiens. Sie erkunden den Park mit der Rikscha und beobachten zahlreiche Vogelarten wie Kraniche oder Pfauen.

11. Tag: Die uralte Stadt Amber und das Kulturzentrum Jaipur

In einem herrlichen Felsental liegt Amber, die ehemalige Hauptstadt der Kachchwaja-Dynastie. Bereits im 10. Jahrhundert florierte die Stadt, ihre Anfänge reichen aber vermutlich noch viel weiter zurück. In Maharadscha-Manier gelangen Sie mit einem Elefanten zu dem auf einer Anhöhe gelegenem Königspalast. Mit seiner Fassade aus rotem Sandstein und weißen Marmor präsentiert der Palast eine Mischung aus hinduistischer und islamischer Baukunst.

Jaipur – Die rosarote Fürstenstadt

Die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan wurde 1727 von Maharaja Jai Singh II. als neues Zentrum des Fürstenstaates Jaipur gegründet. Als begeisterter Astronom erbaute er das große Observatorium, zudem erfolgte die Ausrichtung der Stadt nach den Sternen. 1853 erhielten die Gebäude des heutigen Altstadtviertels anlässlich des Besuches von Prinz Albert von England einen rosaroten Anstrich, denn in Rajasthan gilt Rosarot als Farbe der Gastlichkeit. Das berühmteste Gebäude in Jaipur ist aber der Hawa Mahal – der Palast der Winde. Seine raffinierte Architektur sorgt für eine stetige Luftzirkulation und bietet zudem einen unvergleichlichen Ausblick.

Kamel auf Indien Studienreise

12. & 13. Tag: Pushkar – Vollmondfest der Rajputen

Zum Vollmondfest treffen sich jedes Jahr im November über eine halbe Million Inder aus den entferntesten Teilen der Steppen und Wüsten Rajasthans in Pushkar, am heiligen Wallfahrtsort des Gottes Brahma. Ein riesiger Viehmarkt mit Kamelrennen, zahlreichen folkloristische Darstellungen… Indien live und pur erwartet Sie. Sie übernachten in einer extra für dieses Fest aufgebauten Zeltstadt.

14. Tag: Die 1444 Motiv-Säulen des Jain-Tempels von Ranakpur

Auf der Fahrt von Pushkar nach Udaipur besichtigen Sie den Jain Tempel von Ranakpur. Alle 1444 tragenden Säulen haben andere Motive. Ein einzigartig schönes Beispiel der Baukunst der Jains.

15. Tag: Udaipur – Romantik und großes Kino

Zunächst haben Sie die Gelegenheit, die Drehorte und Kulissen von Filmen wie „Octopussy“ aus der James Bond-Reihe und „Der Tiger von Eschnapur“ zu besichtigen. Danach statten Sie dem Maharadscha-Palast des Udai Singh einen Besuch ab. Eine Bootstour auf dem Picholasee erlaubt Ihnen einen wunderbaren Blick auf die Außenfassade des Sommerpalastes. Anschließend geht es zum Jagdisch-Tempel, der von der letzten Blütezeit der nordindischen Steinmetzkunst zeugt. Der letzte Höhepunkt des Tages ist die Besichtigung des Liebesgartens des Maharadschas: Der Saheliyn-Ki-Bari – Garten der Jungfern – übt mit seinen zahlreichen Wasserfontänen und Marmorskulpturen noch heute einen lieblichen Reiz aus.

16. Tag: Mumbai – Metropole und Bollywood-Filmfabrik

Der letzte Tag Ihrer Indien Studienreise führt Sie per Stadtrundfahrt durch die größte Metropole Indiens. Zunächst sehen Sie das riesige Waschviertel Dhobi Ghat: In den unzähligen Steinbecken lassen Hotels, Krankenhäuser, Restaurants und Privatpersonen ihre Wäsche waschen. Danach besichtigen Sie den Chhatrapati Shivaji Terminus im südlichen Mumbai, der 1888 als „Victoria Station“ fertiggestellt wurde. Noch heute zählt das Bauwerk zu den größten Bahnhöfen der Welt und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Anschließend besuchen Sie das Prince of Wales-Museum, welches 1922 zur Erinnerung an den Besuch des damaligen Prinzen von Wales – später bekannt als König George V. – eröffnet wurde. Das Museum zeigt rund 50.000 Ausstellungsobjekte und bietet somit eine eindrucksvolle Sammlung an Stücken aus Archäologie, Naturgeschichte und Kunst.

Gateway of India – Wahrzeichen Mumbais

Nahe des Museums liegt das 1924 erbaute Gateway of India. Ursprünglich sollte der imposante Triumphbogen an den Besuch von König George V. im Jahr 1911 erinnern und zukünftigen britischen Passagieren eine feierliche Ankunft in Indien bescheren. Genau an dieser Stelle allerdings verließen die letzten Truppen der Briten im Februar 1948 schließlich Indien.

17. Tag: Die Heimreise nach Frankfurt

Am frühen Morgen fahren Sie zum Flughafen von Mumbai. Von dort geht es über Delhi zurück nach Deutschland. Noch am Abend dieses Tages landen Sie wieder am Frankfurter Flughafen.

Leistungen

Buddha-Statue – Indien Studienreise Vorteile für Sie:
  • Deutscher Studienreiseleiter der BCT-Touristik
  • Kleine Gruppen
  • Die Preise der Indien Studienreise enthalten alle Programme, Eintritte & Ausflüge vor Ort. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.
Leistungen im Detail: Flüge:
  • Hinflug Frankfurt – Delhi
  • Rückflug Mumbai – Delhi – Frankfurt
  • Inlandsflug Delhi – Varansi
  • Inlandsflug Udaipur – Mumbai (Bombay)
  • Inlandsflug Udaipur – Mumbai – Aurangabad (im Frühjahr)
  • Inlandsflug Aurangabad – Mumbai (im Frühjahr)
  • Flughafensteuern BRD
  • Flughafengebühren
  • Sicherheitsgebühren Deutschland
  • Luftverkehrsabgabe BRD
  • Kerosinzuschläge (Stand: 1. Jan 2017)
Übernachtungen & Verpflegung:
  • 2 Übernachtungen in Delhi
  • 1 Übernachtung in Varanasi
  • 1 Übernachtung in Khajuraho
  • 1 Übernachtung in Orchha oder Gwalior
  • 3 Übernachtungen in Agra
  • 2 Übernachtungen in Jaipur
  • 1 Übernachtung in Mumbai
  • 1 Übernachtung in Udaipur
  • Normales Programm
  • 2 Übernachtungen in Aurangabad
  • Zusätzlich 1 Übernachtung in Mumbai
  • Sonderprogramm im Oktober/November
  • 2 Zeltübernachtungen in Pushkar
  • Zusätzlich 1 Übernachtung in Udaipur
  • Die Unterbringung erfolgt in klimatisierten Doppelzimmern mit Bad/Dusche und WC in Hotels der 3* bis 4* Kategorie
Verpflegung:
  • Bei allen Hotelübernachtungen ist das Frühstück inklusive. Darüber hinaus sind 7 Mittag- oder Abendessen im Preis enthalten
Transfers:
  • Überlandfahrten mit landestypischem Reisebus oder Taxi
  • Transfers mit Bus/ Bahn/ Metro
Besondere Aktivitäten:
  • Rikscha-Fahrt in Delhi
  • Riksha-Fahrt in Koleado
  • Elefantenritt in Amber
  • Bootsfahrt auf dem Ganges
  • Bootsfahrt auf dem Pichola See
  • Normales Programm
    • Ajanta-Höhlen
    • Ellora-Höhlen
  • Sonderprogramm im Oktober/ November
    • Besuch des Pushkar Festivals
Zusatzleistungen:
  • Auslandskrankenversicherung
  • Informationsmaterial
Besichtigungen:
  • Lotus-Tempel
  • Humayum-Mausoleum
  • Gandhi-Gedenkstätte Raj Ghat
  • Große Moschee Jama Mashjid
  • Rotes Fort
  • Sarnath
  • Dasaswamedh Ghat
  • Meer Ghat
  • Östliche und Westliche Tempel von Khajuraho
  • Orchha Fort
  • Raj Mahal
  • Jahangir Mahal
  • Taj Mahal
  • Agra Fort
  • Itmad-up-Daula
  • Tempel von Dayal Bagh
  • Fatepur Sikri
  • Koleado-Nationalpark
  • Sternwarte Jantar Mantar
  • Palast der Winde Hawa Mahal
  • Besichtigung des Maharadschapalast Udaipur
  • Jagdish Tempel
  • Saheliyon-Ki-Bari.
  • Dhobi Gat
  • Chhatrapati Shivaji Terminus
  • Sonderprogramm im Oktober / November
    • Jain-Tempel Ranakpur
Zubringerflüge:
  • Inlandsflüge nach Frankfurt aus Deutschland: plus 175 Euro hin und zurück
  • Aus der Schweiz, Österreich, Luxemburg nach Frankfurt: plus 175 Euro hin und zurück
  • Rail & Fly-Zugfahrt nach Frankfurt: plus 59 Euro (alle Züge inkl. ICE)

Termine & Preise
Kaleidoskop Indien & Kaleidoskop Indien mit Pushkar-Festival – 17 Tage Indien Studienreise

Termine 2016
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
1691021 Sa, 15. Okt – Mo, 31. Okt 2016 17 T AI freie Plätze

*Termine mit Besuch des Pushkar-Festivals (Mehr über das Pushkar Mela)

Einzelzimmerzuschlag (falls gewünscht): 850 €

Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
Änderungen vorbehalten

Anreise zum Flughafen
Es empfiehlt sich innerhalb Deutschlands eine Anreise mit dem Rail&Fly-Ticket der Deutschen Bahn. Das Ticket kostet nur 59 Euro für Hin- und Rückfahrt und ist gültig für alle Züge (inkl. ICE).
Alternativ buchen wir Ihnen auch gerne Zubringerflüge nach Frankfurt (auch von Österreich oder der Schweiz aus). Die Kosten belaufen sich auf 175 Euro p.P. für beide Strecken.

Information zur Einreise
Für die Einreise nach Indien benötigen Sie einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass und ein Touristenvisum. Das Visum kostet (je nach Ihrem Wohnsitz) zwischen 80 € und 85 €

Gesundheit, Impfungen
Besondere Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt die Standardimpfungen: Schutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A. Zudem wird jüngeren Menschen zu einer Impfung gegen Masern geraten.
Außerdem empfehlen wir eine Malaria Prophylaxe. Ausführliche Informationen erhalten Sie zusammen mit Ihren Reiseunterlagen.

Smogwarnung in indischen Großstädten
Bitte beachten Sie, dass es insbesondere während der Wintermonate in indischen Großstädten wie Delhi oder Bombay gelegentlich zu größeren Konzentrationen von Smog- und Feinstaub kommen kann. Diese können schwerwiegende Atemwegs- und Lungenprobleme zur Folge haben. Um Ihr Wohlergehen in seinem solchen Fall sicherzustellen behalten wir uns daher vor einige der Programmpunkte in den betroffenen Städten zu variieren oder im Extremfall auszusetzen.

Versicherungen
Wohnsitz Deutschland oder Österreich: Die Auslandskrankenversicherung ist im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen eine Reiserücktrittskostenversicherung, die Sie mit der Anmeldung abschließen können. Kosten der Ver­sicherungs­prämie wie nachstehend:

Für Reisende mit Wohnsitz in Deutschland
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (ohne Selbstbeteiligung)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.sc-reiseschutz.de
2000 Euro64 €
3000 Euro90 €
4000 Euro115 €
5000 Euro160 €
6000 Euro210 €
7000 Euro245 €
8000 Euro280 €
9000 Euro315 €
Für Reisende mit Wohnsitz in Österreich
Storno- und Reiseschutz (Reiserücktrittskosten und -abbruch, ohne Selbstbehalt
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.tas-reiseschutz.de
1000 Euro41 €
2000 Euro73 €
3000 Euro108 €
4000 Euro144 €
5000 Euro180 €
6000 Euro220 €
7000 Euro250 €
8000 Euro290 €
Wohnsitz Schweiz: Sie können eine einzelne Reiserücktritts- & Reiseabbruchkostenversicherung abschließen oder ein Versicherungspaket inklusive Reiserücktritt-, Reiseabbruch-, Gepäck- und Heilungskostenversicherung. Für Rei­sende aus der Schweiz ist der Abschluss einer einzelnen Heilungskostenversicherung für das Ausland nicht möglich. Sie bekommen stattdessen eine Gutschrift über 6 Euro.
Für Reisende mit Wohnsitz in der Schweiz
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (mit Selbstbeteiligung für alle Reisen ohne Kreuzfahrten)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.hmrv.de
1000 Euro42 Euro
2000 Euro63 Euro
3000 Euro109 Euro
4500 Euro139 Euro
5000 Euro179 Euro
7500 Euro259 Euro

Nützliche Links zur Indien Studienreise
Informationen des Auswärtigen Amtes zur Indien Studienreise

Weitere Fragen
Für weitere Fragen können Sie uns gern anrufen unter der Nummer 02241/9 42 42 11 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.