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Ladakh zum Hemis-Tempelfest

Ladakh Reisen
Ladakh zum Hemis-Tempelfest

Incredible !ndia – Studienreise Ladakh / Ladakh Reisen

Jule, jule!

Mit dem traditionellen Willkommensgruß der Ladakhis möchten auch wir Sie zur Indien Sommerreise in eine fantastische Bergwelt einladen, die geprägt ist durch tibetisch-buddhistische Klöster, Abgeschiedenheit und Ruhe, und einfachen sehr freundlichen Menschen.

Der tibetische Mönch Padmasambhava brachte einst den Buddhismus nach Ladakh. Ihm zu Ehren wird jedes Jahr das Hemis Tempelfest gefeiert. Im Mittelpunkt stehen zwei Tage Maskentänze, die bösen Dämonen abwehren, die Schutzgötter anrufen und letztendlich das Böse besiegen sollen. Den Göttern erfolgt daraufhin ein heute nur noch symbolisches Tier-Dank-Opfer.

Ladakh besitzt eine Vielzahl kulturhistorischer Klöster, die noch heute aktiv sind, einen Palast der eine Miniaturnachbildung des Potala-Palastes ist, ackerbautreibende kleine Dörfer und nomadische Viehhirten, hohe Pässe und die Gebirgszüge des Himalaya.

Im Ladakh liegt die Temperatur in Juni/Juli zum Zeitpunkt des Hemis-Tempelfests um 15 bis 20 Grad Celsius. Da Ladakh nur geringe Niederschläge hat ist der Sommer der optimale Zeitpunkt zum Besuch.

Jule in Ladakh
Ihr Indien-Team der BCT-Touristik

Reiseroute
Ladakh zum Hemis-Tempelfest

Reiseroute der Studienreise Ladakh / Ladakh Reisen

Programm
Ladakh zum Hemis-Tempelfest

Incredible !ndia – Studienreise Ladakh / Ladakh Reisen

1. Tag: Ankunft in Delhi

Sie fliegen am Abend von Frankfurt am Main nach Delhi. Nach 8 Stunden Flugzeit und unter Berücksichtigung der Zeitumstellung kommen Sie am Morgen des nächsten Tages dort an.

2. Tag: Humayun-Mausoleum und Lotus-Tempel in Delhi

Nach dem Transfer und Einchecken ins Hotel können Sie die ersten Eindrücke auf sich wirken lassen und die Möglichkeit nutzen, am Nachmittag die Stadt zu erforschen. Auf dem Programm stehen der Besuch des Humayun-Mausoleums und des Lotus-Tempels. Das Mausoleum Humayums ist die Grabstätte des zweiten Herrschers des Großmogulreiches Indiens und das frühste erhaltene Beispiel der Mogul-Bauarchitektur für kaiserliche Mausoleen. Die imposante Grabanlage im persischen Stil beeindruckt mit Eleganz, herausragender Bauweise und einem herrlichen Garten, der mit Wasserläufen versehen ist. Mittlerweile gilt die Anlage als Weltkulturerbestätte der UNESCO und wurde umfassend restauriert.

Der Lotus-Tempel wurde 1986 fertig gestellt und hat einige Architekturauszeichnungen erhalten. Er spiegelt Indiens moderne Architektur wider und dient als Muttertempel des Subkontinents. Der Tempel gehört global zu den sieben Häusern der Andacht der Religion Bahai. Das einmalige Bauwerk wurde von einem iranisch-kanadischem Architekten entworfen. Seine Form erinnert an eine Lotusblume. Sakralbauten der Bahai-Religion, wie der Lotustempel, stehen Anhängern aller Religionen offen. Mit über drei Millionen Besuchern jährlich, zählt der Tempel zu den Touristenmagneten.

3. Tag: Das Taj Mahal in Agra

Am dritten Tag fahren wir mit dem Shabati-Express in die Stadt Agra, die in der Vergangenheit zeitweise Hauptstadt des Mogulreiches war. Im Mittelpunkt des Ausfluges steht dabei das weltberühmte Taj Mahal, was übersetzt so viel bedeutet wie „Kronenpalast”. Diese beinahe 60 m hohe wie breite Grabmoschee ist ein einzigartiges, marmornes Mausoleum errichtet auf einer hundert mal hundert Meter großen Marmorplatte. Es wurde seinerzeit vom Großmogul Shah Jahan aus Liebe zu seiner Frau erbaut. Bis zur Fertigstellung des gigantischen Bauwerkes vergingen viele Jahre und mehr als zwanzigtausend Handwerker waren am Bau beteiligt. Die Materialien des Taj Mahal wurden mit Elefanten aus sämtlichen Teilen Asiens herangeschafft. In den Marmor wurden unzählige Edelsteine und Halbedelsteine eingearbeitet.

Das Taj Mahal ist ein beliebtes Touristenziel und Weltkulturerbe der UNESCO. Wegen der Zunahme an Bombendrohungen wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Das Taj Mahal wird rund um die Uhr von Soldaten bewacht und kann nur noch über Sicherheitsschleusen betreten werden.

Nach Möglichkeit werden wir das Taj Mahal tagsüber und auch bei Sonnenuntergang besuchen. Die besonderen Lichtverhältnisse bei Sonnenuntergang bringen die Gesamtharmonie des Bauwerkes noch deutlicher hervor.

Festungs- und Palastanlage, das rote Fort in Agra

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Agra ist das Rote Fort. Großmogul Akbar ließ es erbauen, als er die Hauptstadt des Mogulreiches von Delhi nach Agra verlegte. Mit dem Fort wollte er seine Macht widerspiegeln. Das Fort ist eine riesige Festungs- und Palastanlage und liegt im Zentrum Hindustans. Knapp viertausend Arbeiter bauten acht Jahre lang an den Innen- und Außenanlagen. Bereits vier Jahre nach Baubeginn konnte die Gemahlin Akbars ihre Gemächer beziehen.

Das Fort wird durch das Westtor, welches ursprünglich Schauplatz öffentlicher Audienzen, Elefantenkämpfe und Exekutionen war, betreten. Das Volk hatte zu Zeiten des Moguls keinen Zutritt zur Festung.

Wir werden die öffentliche Audienzhalle, die Diwan-i-Am, besuchen. Sie wird von 40 Säulen getragen. Außerdem schauen wir uns die Diwan-i-Khas, Säulenhalle für Privataudienzen und die Moti Masjid, die berühmte Perlmoschee, an. Die Moschee wurde einige Zeit später von Großmogul Shah Jahan ergänzt.

4. Tag: Die Siegesstadt des Kaisers – Fatehpur Sikri

Das Ausflugsziel des heutigen Tages ist Fatehpur Sikri, die „Siegesstadt“. Der Mogulkaiser Akbar verfügte einst über einen riesigen Hofstaat. Zu diesem gehörten hundert Elefanten, 30 000 Pferde, große Raubkatzen, wie Leopard und Tiger, und knapp achthundert Konkubinen. Wegen Wasserknappheit wurde Fatehpur Sikri, welches damals größer als London war, nach 16 Jahren wieder zu Gunsten von Agra verlassen.

Mit dem Shabati-Express geht es am Abend zurück nach Delhi.

5. Tag: Stadtrundgang durch Neu Delhi

Beim Stadtrundgang am Morgen werden Sie Neu-Delhi und faszinierende Sehenswürdigkeiten entdecken.

Eine Station des Rundgangs ist das India Gate. Dieser Triumphbogen entstand zum Gedenken der indischen und britischen Soldaten, welche im Ersten Weltkrieg, beim Krieg in Afghanistan und Bangladesch gefallen sind. Die Namen der Kriegstoten sind in das Monument eingraviert.

Der Präsidentenpalast ist ein weiteres Highlight Neu-Delhis. Er wurde 1931 von Engländern eingeweiht. Die Bauzeit des Palastes betrug siebzehn Jahre und ist ein Ergebnis aus indischer und europäischer Architektur.

Dem geistigem Vater Indiens Mahatma Gandhi wird auf ganz besondere Weise gedacht. Eine große, schwarze Marmorplatte, auf der eine ewige Flamme brennt, ehrt den Friedenslehrer. Das Denkmal wurde an der Stelle errichtet, an welcher Gandhis sterbliche Überreste verbrannt wurden. Jeden Freitag werden Gebete in der Parkanlage rund um die mit Blumen geschmückte Gedenkplattform abgehalten.

Nach einem erlebnisreichen Vormittag steht Ihnen der Nachmittag zur freien Verfügung.

6. Tag: Flug nach Leh – Studienreise Ladakh

Heute reisen Sie nach Ladakh, wo Sie einige unvergessliche Tage verleben werden. Mit einem Transfer geht es zum Flughafen. Nach einer Stunde Flugzeit inklusive herrlicher Aussicht auf den Himalaja treffen Sie in Leh, der Hauptstadt von Ladakh, ein.

Ladakh, auch als Klein Tibet bekannt, hatte schon etliche Namen, unter anderem Ladwags – Land unter den Bergpässen, Bladwags – Land des Lamas, Maryul – das rote Land oder Muah Ris bSsor Gsum – Land im Westen von Tibet. Das dünnbesiedelte Land, welches knapp 59 000 Quadratkilometer groß ist und noch nicht einmal dreihunderttausend Einwohner beheimatet, ist bekannt für die Schönheit seiner Berge. Eine faszinierende Stille erleben Sie in der felsigen Wüste Ladakhs, die im Norden von der Bergkette des Karakoram und im Süden vom Himalaja eingerahmt ist.

Nach dem Einchecken ins Hotel haben Sie den restlichen Tag zu Ihrer freien Verfügung. Diese sollten Sie unbedingt nutzen, um sich zu akklimatisieren. Auf über 3500 Metern ist die Luft sehr dünn und Ihr Kreislauf muss sich erst auf die Veränderung einstellen. Zu Empfehlen ist ein kleiner Spaziergang am Nachmittag durch den Basar.

7. Tag: Stadtrundreise Leh und Ausflug nach Spituk und Phyang

Um Leh besser kennenzulernen, findet nach dem Frühstück eine Stadtrundfahrt statt. Auf dieser Tour, welche ungefähr einen halben Tag dauert, besichtigen Sie den Palast und den Basar von Leh.
Der Ausflug am Nachmittag führt Sie nach Spituk und Phyang.

Um den Palast von Leh zu besichtigen, steigen Sie auf den Namgyal. Der Palast wurde auf den Überresten des Potala Palasts von Lhasa gebaut. Die königliche Familie gab nach dem erfolglosen Kampf gegen den Dogra General Zoravar Singh bereits im 16. Jahrhundert den Palast auf. Vom Palastdach erleben Sie eine herrliche Aussicht auf Leh. Der kleine Tempel im Inneren des Palastes vervollständigt den Ausflugstag.

Spituk ist rund acht Kilometer von Leh entfernt und thront majestätisch auf einem kleinen Hügel. Das Indus Tal kann von hier aus kilometerweit überblickt werden. Im Kloster von Spituk, das im 15. Jahrhundert erbaut wurde, bestaunen Sie eine Vielzahl historischer Gegenstände, wie Waffen und Masken. Beeindruckend ist das Bild der Hauptfigur der Schutzgottheiten Mahakala. Das Gesicht des Kali ist verhüllt und wird nur alle zwei Jahre im Januar aufgedeckt.

In circa siebzehn Kilometern Entfernung von Leh liegt das Dörfchen Phyang. Dort besichtigen Sie das im 16. Jahrhundert von Tashi Namgyal gebaute Kloster. Das Kloster gehört der buddhistischen Rotmützen-Sekte.

8. Tag: Klosterfest im Hemis Gompa

Der geplante Tagesausflug lässt Sie nach einem zeitigen Frühstück nach Hemis Gompa aufbrechen. Hemis Gompa, Gompa bedeutet soviel wie Kloster, ist eines der größten und bekanntesten Gompas des tibetanischen Buddhismus in Ladakh. Es liegt 40 Kilometer von Leh entfernt in einem Seitental des Indus und ist von der Straße aus nicht erkennbar. Gewidmet wurde dieses Kloster dem Guru Padmsambhava, dem Gründer des tibetanischen Buddhismus.
Zu Ehren des Gurus nehmen Sie an einem zweitägigen Klosterfest teil.

Das Mittagessen wird entweder aus Leh als Picknick mitgebracht oder Sie bekommen direkt vor Ort eine warme Mahlzeit. Die Rückreise nach Leh erfolgt am späten Nachmittag.

9. Tag: zweiter Tag des Klosterfestes im Hemis Gompa

Nach der Übernachtung in Leh und einem zeitigen Frühstück geht es erneut zum Kloster Hemis. Dort nehmen Sie wieder an den Feierlichkeiten teil.
Sie nehmen ein Mittagessen als Picknick oder warme Mahlzeit ein, und danach besuchen Sie die gewaltigen tibetanischen Gompas von Thiksey und Shey.

Die Rückkehr nach Leh erfolgt am späten Nachmittag.

10. Tag: Die Klöster von Traktok und Chimrey

Heute starten Sie zu Ausflügen in die Gompas von Traktok und Chimrey.
Morgens steht die Besichtigung des Gompa Traktok auf dem Programm. Es gehört der Nymgmapa Sekte.

Das Gompa Chemrey befindet sich auf einem Hügel und bietet einen wunderbaren Ausblick. Ein großer,einfacher Tempel, der Haupt-du-khang, beherbergt Bilder von Stag-tsang-ras-pa und anderen Drug-Pa Lamas.

11. Tag: Zelten in Uletopko

Mit einem Jeep starten Sie am Morgen von Leh nach Uletopko. Sie machen einen kleinen Zwischenstop um Likir anzuschauen. Die Fahrtstrecke verläuft am Fluss Indus durch ein landschaftlich herrliches Gebiet. Der Ort Likir ist knapp fünf Kilometer von der Hauptstraße zwischen Srinagar und Leh entfernt. Die Sekte der Gelugpa finanziert das Kloster, in welchem sich ebenfalls eine Schule für junge Lamas befindet.

Das Camp Uletokpo ist ein Luxus-Zeltlager, in welches Sie nach der atemberaubenden Jeepfahrt einchecken. Hoch über den Ufern des Indus in einem Aprikosen-Obstgarten gelegen, liegt das Lager Uletopko. Es wurde ursprünglich 1978 aus einem kleinen zwei Mann-Bergzelt gegründet. Damals begann Ladakh mehr der Außenwelt zu öffnen.

Sie nehmen ein Mittagessen zu sich und fahren anschließend zwei Kilometer weiter ins Gompa Rizong. Nach einem Fußmarsch von weiteren drei Kilometern erreichen Sie das Haupt-Gompa. Eine Seltenheit in den Klöstern sind weiblichen Mönche. Im Rizong Kloster leben einige von ihnen.

12. Tag: Das älteste Kloster von Ladakh

Lamayuru ist das Ziel Ihres am frühen Morgen beginnenden Ausflugs. Der erste Weg führt Sie nach Tingmosgang. Dieser Ort war im 15. Jahrhundert eine der Hauptstädte von Ladakh.

In Lamayuru angekommen, besuchen Sie das älteste Kloster der Region. Nach der ausgiebigen Besichtigung des Klosters lernen Sie ein typisches Dorf Ladakhs kennen.

13. Tag: Rückreise nach Leh

Zu Tagesbeginn treten Sie die Rückreise mit dem Jeep in Richtung Leh an.
Eine besondere Kultstätte Ladakhs ist das Gompa Alchi. Dieses am Indus gelegene Kloster können Sie während der Reise nach Leh anschauen und zusätzlich werden Sie eine kleine Rast bei Nimo machen. Dort fließen die Flüsse Zanskar und Indus zusammen.

Nach der Ankunft in Leh checken Sie in Ihrem Hotel ein. Am Nachmittag besuchen Sie ein typisches Ladakhi-Haus, sprechen mit den Bewohnern und trinken mit ihnen Tee.

14. Tag: Rückreise nach Delhi

Rotes Fort – Studienreise Ladakh / Ladakh Reisen

Nach dem Rückflug nach Delhi am Morgen, führt Sie das Nachmittagsprogramm durch die historischen Höhepunkte des alten Delhi. Der Ausflug beginnt am Roten Fort, das vom Großmogul Shah Jahan im 17. Jahrhundert gebaut wurde, danach folgt Indiens schönste Moschee und anschließend geht es zum Basar Chandni Chowk. Er soll der Beste Asiens sein.

15. Tag: Stadtbesichtigung Delhi

Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit an einer weiteren Stadtrundfahrt teilzunehmen.

Die Besichtigung des Kriegerdenkmal India Gate, den Regierungsgebäuden, dem Parlament und dem Connaught Platz im Stadtzentrum stehen auf dem Plan. Abschließend bestaunen Sie Qutub Minar, eine 75 Meter hohe Siegessäule aus Eisen.

16. Tag: Rückflug von Delhi

Sie werden zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Frankfurt.

Studienreise Ladakh / Ladakh Reisen
Leistungen
Ladakh zum Hemis-Tempelfest

glückliche Frau – Studienreise Ladakh / Ladakh Reisen Incredible !ndia – Studienreise Ladakh / Ladakh Reisen Vorteile für Sie:
  • Deutscher Studienreiseleiter der BCT-Touristik
  • Kleine Gruppen
  • Die Preise der Ladakh Reisen enthalten alle Programme, Eintritte & Ausflüge vor Ort. Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.
Leistungen der Studienreise Ladakh im Detail: Flüge:
  • Hinflug Frankfurt – Delhi
  • Rückflug Delhi – Frankfurt
  • Inlandsflug Delhi – Leh
  • Inlandsflug Leh – Delhi
  • Flughafensteuern BRD
  • Flughafengebühren
  • Sicherheitsgebühren Deutschland
  • Luftverkehrsabgabe BRD
  • Kerosinzuschläge (Stand: 1. Jan 2017)
Übernachtungen & Verpflegung:
  • 4 Übernachtungen in Delhi
  • 1 Übernachtung in Agra
  • 7 Übernachtungen in Leh
  • 2 Übernachtungen im Uletopko Ethnic Resort
  • Die Unterbringung in Delhi und Agra erfolgt in klimatisierten Doppelzimmern mit Bad/Dusche und WC in Hotels der 3* bis 4* Kategorie
  • Die Unterbringung in Ladakh (Leh und Uletopko) erfolgt in einfachen Hotels der 2* Kategorie
Verpflegung:
  • Bei den Hotelübernachtungen in Delhi und Agra ist das Frühstück inklusive
  • Bei den Hotelübernachtungen in Ladakh (Leh und Uletopko; Tag 6 bis 14) haben Sie Vollpension
Transfers:
  • Überlandfahrten mit landestypischem Reisebus oder Taxi
Besondere Aktivitäten:
  • Besuch des Hemis-Tempelfestes
Besichtigungen:
  • Lotus-Tempel
  • Humayum-Mausoleum
  • Gandhi-Gedenkstätte Raj Ghat
  • Große Moschee Jama Mashjid
  • Rotes Fort
  • Taj Mahal
  • Agra Fort
  • Fatepur Sikri
  • Tratok-Gompa
  • Chemrey-Gompa
  • Likir
  • Rizong-Gompa
  • Timongsang
  • Alchi-Gompa
Zusatzleistungen:
  • Auslandskrankenversicherung
  • Informationsmaterial
Zubringerflüge:
  • Inlandsflüge nach Frankfurt aus Deutschland: plus 175 Euro hin und zurück
  • Aus der Schweiz, Österreich, Luxemburg nach Frankfurt: plus 175 Euro hin und zurück
  • Rail & Fly-Zugfahrt nach Frankfurt: plus 59 Euro (alle Züge inkl. ICE)

Termine & Preise
Ladakh zum Hemis-Tempelfest

Einzelzimmerzuschlag (falls gewünscht): 600 €

Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
Änderungen vorbehalten

Hinweis zum Reisezeitpunkt
Das Ladakh-Tempelfest richtet sich nach dem buddhistischen Mondkalender. Es findet jedes Jahr zwischen Mitte Juni und Ende Juli statt. Dabei variiert der Zeitpunkt der Reise jedes Jahr um einige Wochen.
Im Ladakh liegen die Temperatur in Juni/Juli zum Zeitpunkt des Hemis-Tempelfest um 15 bis 20 Grad Celsius. Da Ladakh nur geringe Niederschläge hat ist der Sommer der optimale Zeitpunkt zum Besuch Ladakhs.

Hinweise zu Höhenlage
Leh, die Hauptstadt von Ladahk, liegt auf 3500 m. Wir werden nach Ankunft genügend Zeit zur Akklimatisierung einlegen. Auch der Besuch des Tempelfestes dient hierzu, weil sie den Tänzen einfach in Ruhe folgen können. Wenn Sie Herz- oder Kreislaufprobleme haben oder älter sind, sollten sie vor der Reiseanmeldung Ihren Arzt kontaktieren.

Anreise zum Flughafen
Es empfiehlt sich innerhalb Deutschlands eine Anreise mit dem Rail&Fly-Ticket der Deutschen Bahn. Das Ticket kostet nur 59 Euro für Hin- und Rückfahrt und ist gültig für alle Züge (inkl. ICE).
Alternativ buchen wir Ihnen auch gerne Zubringerflüge nach Frankfurt (auch von Österreich oder der Schweiz aus). Die Kosten belaufen sich auf 175 Euro p.P. für beide Strecken.

Information zur Einreise
Für die Einreise nach Indien benötigen Sie einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass und ein Touristenvisum. Das Visum kostet (je nach Ihrem Wohnsitz) zwischen 80 € und 85 €

Gesundheit, Impfungen
Besondere Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt die Standardimpfungen: Schutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A. Zudem wird jüngeren Menschen zu einer Impfung gegen Masern geraten.

Smogwarnung in indischen Großstädten
Bitte beachten Sie, dass es insbesondere während der Wintermonate in indischen Großstädten wie Delhi oder Bombay gelegentlich zu größeren Konzentrationen von Smog- und Feinstaub kommen kann. Diese können schwerwiegende Atemwegs- und Lungenprobleme zur Folge haben. Um Ihr Wohlergehen in seinem solchen Fall sicherzustellen behalten wir uns daher vor einige der Programmpunkte in den betroffenen Städten zu variieren oder im Extremfall auszusetzen.

Versicherungen
Wohnsitz Deutschland oder Österreich: Die Auslandskrankenversicherung ist im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen eine Reiserücktrittskostenversicherung, die Sie mit der Anmeldung abschließen können. Kosten der Ver­sicherungs­prämie wie nachstehend:

Für Reisende mit Wohnsitz in Deutschland
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (ohne Selbstbeteiligung)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.sc-reiseschutz.de
2000 Euro64 €
3000 Euro90 €
4000 Euro115 €
5000 Euro160 €
6000 Euro210 €
7000 Euro245 €
8000 Euro280 €
9000 Euro315 €
Für Reisende mit Wohnsitz in Österreich
Storno- und Reiseschutz (Reiserücktrittskosten und -abbruch, ohne Selbstbehalt
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.tas-reiseschutz.de
1000 Euro41 €
2000 Euro73 €
3000 Euro108 €
4000 Euro144 €
5000 Euro180 €
6000 Euro220 €
7000 Euro250 €
8000 Euro290 €
Wohnsitz Schweiz: Sie können eine einzelne Reiserücktritts- & Reiseabbruchkostenversicherung abschließen oder ein Versicherungspaket inklusive Reiserücktritt-, Reiseabbruch-, Gepäck- und Heilungskostenversicherung. Für Rei­sende aus der Schweiz ist der Abschluss einer einzelnen Heilungskostenversicherung für das Ausland nicht möglich. Sie bekommen stattdessen eine Gutschrift über 6 Euro.
Für Reisende mit Wohnsitz in der Schweiz
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (mit Selbstbeteiligung für alle Reisen ohne Kreuzfahrten)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.hmrv.de
1000 Euro42 Euro
2000 Euro63 Euro
3000 Euro109 Euro
4500 Euro139 Euro
5000 Euro179 Euro
7500 Euro259 Euro

Nützliche Links zu Ladakh Reisen
Informationen des Auswärtigen Amtes zur Studienreise Ladakh (Indien)

Weitere Fragen
Für weitere Fragen können Sie uns gern anrufen unter der Nummer 02241/9 42 42 11 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.

Jährlicher Maskentanz im ladakhischen Kloster Hemis

Incredible !ndia – Studienreise Ladakh / Ladakh Reisen

Der Buddhismus wurde in Tibet und Ladakh im 8. Jahrhundert verbreitet. Dies erfolgte durch einen tibetischen Guru mit Namen Padmasambhava. Dieser Guru genießt heute in allen Himalaya-Ländern großen Respekt und Anerkennung. Um ihn zu Ehren finden jährlich großartige Maskentänze statt, die sich über zwei Tage ziehen.

Die Tänze werden heute buddhistisch interpretiert und ihr Inhalt ist neben dem Siegeszug des Buddhismus und der Eh­rung des Gurus, vor allem die Vermittlung des Vergänglichen. Die Zuschauer sollen sich neu bewusst machen, dass Egoismus und Ignoranz ihnen und ihren Mitmenschen nur schaden. Diese Bedeutung bekamen die Maskentänze aller­dings erst mit dem Einzug der buddhistischen Lehre.

Ursprünglich entstammt der Maskentanz aber der Bön-Religion. Hier wurde er als Begrüßungsfest zum Beginn eines neu­en Jahres begangen. Der Jahreszeitenwechsel zwischen Winter und Frühling galt als immerwährender Kampf, bei dem schließlich der Frühling und die Fruchtbarkeit obsiegten. Ihre Freude darüber äußerten die Menschen mit den Tänzen.

Maskentänze werden in allen Klöstern in Leh/Ladakh abgehalten. Der bekannteste Maskentanz ist aber wohl der im Kloster Hemis. Alle zwölf Jahre wird hier außerdem ein heiliges Gemälde gezeigt. Dieses als „Thanka Ladakhs“ bekannte Bild ist auf eine mehrere Meter lang Seidenrolle gemalt. Es gilt als so heilig, dass allein sein Anblick den Menschen aus dem Kreislauf der ewigen Wiedergeburt hinein ins Nirvana führen kann.

Während des zweitägigen Treibens werden vor dem Kloster Antiquariate, Essen, Tee, Schmuck und andere wertvolle Dinge angeboten. Der Verkauf erfolgt an bunten Straßenständen und lässt augenscheinlich einen Basar entstehen.

Das Fest wird mit dem Blasen langer Hörner eröffnet. Die Mönche sind zur Feierlichkeit in aus China stammende, auf­wän­dig gestaltete Brokatgewänder gekleidet. Über diesen Gewändern tragen sie eine Art Schürze, die aus mensch­li­chen Knochen geschnitzt ist. Ein Totenschädel schmückt ihren Oberkörper. Zu Beginn der Maskentänze treten Zauberer mit schwarzen Hüten auf. Sie zeigen mysteriöse Tänze, die das Böse vertreiben und von der Feierlichkeit fern halten sollen. Da das Fest dem tibetischen Tantriker gewidmet ist, darf der Guru natürlich nicht fehlen. Er wird in seidenen Kleidern dargestellt und hält eine Totenkopfschale in seinen Händen. Um ihm Respekt zu erweisen wird er die ganze Zeit mit einem Schirm beschattet.

Vier Personen tanzen den Begrüßungstanz. Hierbei hat die Zahl vier eine entscheidende Bedeutung. Jede Person steht für eines der Gliedmaßen des Tantrikers. Danach betreten zehn düster dreinschauende und mit Waffen ausgerüstete Schutzgötter den Klostervorhof. Sie tragen Masken mit langen scharfen Zähnen und weit aufstehendem Mund; ebenso eine Schädelkrone.

In der Mitte des Platzes wird sodann eine aus Mehl hergestellte menschliche Figur platziert. Diese wird von wiederum vier Personen umtanzt. Auch sie sehen recht gruselig aus, denn sie tragen weiße Totenkopfmasken. Die Masken sollen die Vergänglichkeit verdeutlichen.

Anschließend tritt der Guru Padmasambhava erneut vor die Menschen. Diesmal tritt er zornig auf, was seinen Kampf und Sieg über die Dämonen darstellt. Auch sein Gewand hat er gewechselt. Nun wird er mit einer roten Maske und drei Augen gezeigt. Das dritte Auge steht dabei für Allwissenheit. Um den Sieg über die Dämonen auch visuell darzustellen, schreitet er zur Mehlfigur und zerstört diese mit einem Säbelschlag. Nach dem Zerstören der Mehlfigur treten weitere Schutzgötter hinzu und tanzen für den Erretter. Damit endet die Darbietung des ersten Tages.

Am Folgetag eröffnen wiederum die Zauberer mit schwarzen Hüten das traditionelle Treiben. Nach der Eröffnung wird in einer Feier in der Klosterhalle Gyalpo Pehar geehrt, einer der Schutzgötter. Gegen Abend des zweiten Tages werden Tiere, meist Ziegen und Schafe, über den Klostervorhof gejagt. Sie werden mit Alkohol begossen. Dies steht symbolisch für eine Opfergabe an die Götter. Der Höhepunkt dieses Festes besteht in der Ehrung des Totengottes Yama. Er wird mit einer dunklen Stirnmaske dargestellt, welche mit Hörnern verziert ist. Mit weiteren Tänzen klingt das Fest dann aus.