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Der Panna Nationalpark in Indien

In Indien gibt es eine große Auswahl an Nationalparks, in denen die Natur richtig geschützt werden soll. Somit kann die Fauna für die Nachwelt erhalten und unter Umständen auch noch vermehrt werden. Zu den Lebewesen, die in den Nationalparks unter Naturschutz stehen, gehören aber nicht nur die Tiere, die vor Ort leben, sondern auch die Pflanzen, die in den Parks wachsen. Damit diese für die Nachwelt erhalten werden können, gibt es viele Parkranger und Mitarbeiter, die sich mit dem Artenschutz befassen.
Einer dieser Parks ist der Panna Nationalpark. Dieser befindet sich in dem Staat Madhya Pradesh, der relativ zentral in Indien liegt. Bekannt wurde diese Region vor allem durch den Abbau von Diamanten, jedoch gehört diese Gegend auch zu den größten Reservaten für Tiger. Entsprechend wichtig ist es, diesen Park und die darin lebenden Tiger zu schützen.

Panna Nationalpark

Die Geschichte des Panna Nationalparks begann im Jahr 1981, als dieser gegründet wurde. Jedoch erst 1994 wurde der Park auch als Tigerreservat anerkannt, sodass die Tiere hier frei von Wilderern leben konnten. Bei dem Panna Nationalpark handelt es sich um den 22. Park in Indien, der für den Schutz der Tiger gegründet wurde. Ein Teil des Nationalparks besteht aus dem Gebiet, dass 1975 noch das Gangau-Wildlife-Schutzgebiet war. Somit gab es hier schon einige Vorbereitungen und Projekte, um die Tiger die hier lebten besser schützen zu können.
Der Schutz der Tiger im Panna Nationalpark ist durchaus vielseitig. Natürlich gehört hierzu zum einen, dass der Lebensraum der Tiere geschützt wird und dass es strenge Gesetze gegen Wilderei gibt. Um diese auch sicher durchzusetzen, gibt es im Park, wie schon erwähnt, sehr viele Ranger, die hier Patrouille fahren oder auch die Tiger beobachten. Hinzu kommt natürlich auch noch die Erforschung dieser Tiere. Wenn diese nämlich besser erforscht sind, kann für sie auch ein besserer Schutz gewährleistet werden. Letztlich bietet der Park auch noch verschiedene Krankenstationen, in denen verletzte Tiere behandelt werden, so dass diese nach einer Verletzung eine bessere Chance haben zu überleben. Einige dieser Tiere können aber nicht wieder ausgewildert werden und müssen somit in den Stationen leben, wo sie beobachtet und gefüttert werden. Die Tigerpopulation in dem Park ist in den letzten Jahren angestiegen. Somit waren es im Jahr 2009 nur 40 Tiger, die im Park gelebt haben. Nachdem dann mehrere weibliche Tiger eingeflogen wurden, wird die Population im Jahr 2012 auf mehr als doppelt so viele Tiger geschätzt. Hierbei mussten aber strenge Auflagen erfüllt werden, um die Einfuhr der weiblichen Tigern zu ermöglichen.

Zu der Flora und Fauna in dem Panna Nationalpark gehören nicht nur der erwähnten Tiger, obwohl dieser ein bedeutender Teil der Tierpopulation darstellt. Ebenso leben in dieser Einrichtung: viele Axishirsche, die indische Gazelle, der Lippenbär, der Rhesusaffe, der Königsgeier, der Kuckuck oder der Baumsegler. Weiterhin können vor Ort aber auch viele Reptilien angetroffen werden, wobei besonders Schlangen zu dieser Tierart gehören. Ebenfalls noch wichtige Tierarten sind der Gangesgaviale und das Sumpfkrokodil. Diese beiden Krokodile sind akut vom Aussterben bedroht, haben aber an dem Fluss Ken, der durch den Nationalpark fließt, ein optimales Zuhause gefunden. Hier konnte die Population der Tiere schon wieder etwas verbessert werden. Für diese ganzen Tiere bietet der Park einen optimalen Lebensraum, der sowohl genug Unterschlüpfe wie auch Futter zu bieten hat. Zu der Flora gehören einheimische Pflanzen, wie Wasserpflanzen oder auch dichte Wälder, in denen sich vor allem die Tiger verstecken können.
Mit den guten Eigenschaften von den Nationalpark Panna in Indien, kann es gelingen die Flora und Fauna vor Ort, für die Zukunft zu erhalten.